Interferenzstromregulationstherapie

Bei der Interferenzstrom-Regulationstherapie (IFR) handelt es sich um eine spezielle Form der Elektrotherapie, die unter anderem zur Behandlung von venösen und lymphatischen Stauungserscheinungen eingesetzt werden kann.

Der Interferenzstrom wurde von DR. H. Nemec (Rankweil/Österreich) entwickelt. Die IFR ist also keineswegs als eine neuartige Therapiemethode zu betrachten sondern eine Modifikation jener Interferenzstromtherapie, wie sie bereits seit den 60er Jahren im Leistungskatalog aller Krankenkassen verzeichnet steht unter EBM 534 als Kassenleistung verordnet und abgerechnet werden kann. Ebenso ist in der GOT ( Gebührenordnung der Tierärzte) unter der Nummer 404 aufgeführt.

 

Wie wirkt eigentlich IFR ?

Das Wirkprinzip der Interferenzstrom-Regulationstherapie beruht auf einer Modulation ( Beeinflussung) der Bioelektrizität der Körperzellen, die bei erkranktem Gewebe durch Veränderungen gekennzeichnet ist. Neben dem breiten Spektrum der Erkrankung, bei denen dieses Verfahren eingesetzt werden kann. Der Vorteil der IFR liegt darin, dass es sehr vielseitig einsetzbar ist und auch bei Patienten mit Metallimplantaten verwendet werden kann was bei der Niederfrequenz nicht möglich ist.

Exakt wissenschaftlich objektiviert werden konnte unter anderem:

  • dass der mittelfrequente Interferenzstrom (und keine andere wie auch immer bezeichnete Stromart bzw Stromform) die "einzige nichtinvasive Möglichkeit" bietet, in der Tiefe des Gewebes (direkt an der Zelle, am Zellverbund) reaktivierend und u.U sogar regenerierend wirksam werden zu können.
  • dass der mittelfrequente Interferenzstrom die Zellteilung fördert.
  • dass der positive Effekt ALLEIN von dem Interferenzstromphänomen ( Mittelfrequente Schwebung) abhänig ist.
  • dass die Gefahr von Verätzungen, Verbrennungen, galvanischem Schwindel und ventriculären Fibrillationen ausgeschlossen ist, mithin Kopfanwendungen, herznahe Anwendungen sowie Applikationen auch bei metallischen Implantaten gefahrlos möglich sind.

Interferenzstrom zugeschrieben werden, sind:

  • Reizung motorischer Nerven und Muskeln
  • Besserung der Nervenleitgeschwindigkeit
  • Beeinflussung efferenter vegetativer Nervenfasern und der von ihnen versorgten glatten Muskulatur innerer Organe
  • Schmerzlindernde Wirkung
  • Beeinflussung regionaler (phatologischer) Durchblutung, venös wie arteriell
  • Beeinflussung des (phatologischen) Lymphflusses
  • Förderrung des Stoffwechsels
  • Beschleunigung von Regenerationsprozessen
  • Förderung von Diffusionsprozessen

Andere klinisch wissenschaftliche objektive Wirksamkeiten die dem mittelfrequenten

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Arthrose
  • Ödeme
  • Blutergüsse
  • Bandscheibenvorfall
  • Cauda Equina Kompressions Syndrom
  • Schmerztherapie
  • Kreuzbandriss nach der OP
  • etc.