Warm Up - Ein unterschätztes Thema

Warm up

Unter dem Warm Up versteht man ein kurzes, leichtes, koordiniertes und klar strukturiertes Bewegungs- und Stretch-Programm, das in mehreren Phasen stattfindet und das Körper und Geist auf eine bevorstehende sportliche Leistung vorbereitet. Auf vielen Hundeplätzen wird das Aufwärmen mit Auspowern verwechselt oder gar weggelassen. Dabei soll der aufgeregte Hund überschüssige Energie abbauen und so für seinen Halter besser kontrollierbar werden. Sowohl im Sinne einer physiotherapeutischen Verletzungsvorsorge als auch unter sportlichen Aspekten ist das grundfalsch.

Denn unkoordiniertes Auspowern birgt nicht nur die Gefahr, dass der – nicht aufgewärmte – Hund sich vertritt oder zerrt. Es erschöpft den Hund auch. Die Folge: Er ist danach weniger leistungsfähig für das eigentliche Training – und das lässt die Gefahr von Verletzungen oder Unfällen steigen. Zudem bereitet das bloße Auspowern den Hund mental nicht auf die notwendige Konzentration vor, sondern pusht ihn eher auf.

Auf der anderen Seite denken viele Menschen, dass ihr Hund bereits mit dem obligatorischen Spaziergang um den Hundeplatz aufgewärmt ist. Richtig ist: Ein kurzer Spaziergang nach der Autofahrt ist durchaus sinnvoll, damit der Hund sich lösen kann. Doch diese Gassirunde ersetzt das strukturierte Warm Up für den Hund nicht.


Warum ist das aufwärmen beim Hund wichtig?

Das richtige Aufwärmen hat auf den vierbeinigen Sportler direkt mehrere positive Effekte:

• Vorbeugung von Verletzungen
• Vorbeugung von Unfällen
• Vorbeugung von Folgeschäden durch Überbeanspruchung
• Steigerung der Leistungsfähigkeit
• Steigerung der Konzentration
• Steigerung der Motivation

Kommentar schreiben

Kommentare: 0